Wenn du gerade erst beginnst, dir auf Instagram ein Business aufzubauen, wirst du regelrecht erschlagen von Versprechen. "10.000 € in 30 Tagen!" "100 DMs am Tag und du wirst reich!" "Starte einfach einen Online-Kurs und schau zu, wie das Geld kommt!"
Klingt gut. Ist aber Quatsch.
Denn was dir niemand sagt: Die meisten Creator scheitern nicht, weil sie zu wenig posten, weil der Algorithmus sie hasst oder weil sie nicht hart genug arbeiten. Sie scheitern, weil sie sich auf das falsche Ding fokussieren. Sie schauen auf das Fahrzeug, also ob sie Kurse, Coachings, Memberships oder E-Books verkaufen sollen, statt auf den Motor, der ihr gesamtes Business antreibt.
Und genau darum geht es in diesem Artikel. Du bekommst keine Phrasen. Kein Blabla. Kein Copy-Paste-Marketing-Geschwafel. Sondern Klartext, wie du einen Motor baust, der dein Instagram-Business wirklich ins Rollen bringt. Und das nachhaltig, skalierbar und profitabel.
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Warum fast alle scheitern (obwohl sie „alles richtig“ machen)
Vielleicht erkennst du dich hier wieder? Du hast eine Instagram-Business gestartet. Du postest regelmäßig. Du hast dein Branding definiert, vielleicht sogar schon ein kleines Angebot. Aber irgendwie, passiert nichts. Kein Wachstum. Keine Verkäufe. Kein Durchbruch.
Und das liegt nicht daran, dass du zu wenig tust. Im Gegenteil, du machst wahrscheinlich viel zu viel. Aber das Falsche. Statt an deinem Antrieb, deinem Warum, deinem Motor zu bauen, optimierst du an der Oberfläche. Content, Ästhetik, Hashtags, Tools, alles wichtig, aber nur dann, wenn das Fundament stimmt.
Denn ganz ehrlich, ein Lamborghini ohne Motor ist ein teures Dekoobjekt. Sieht gut aus, bringt dich aber nirgendwo hin. Und genau das ist dein Business gerade! Hübsch, aber wirkungslos.
Wenn du den Unterschied zwischen Fahrzeug und Motor nicht kennst, wirst du dich im Kreis drehen. Du wirst Angebote launchen, die keiner kauft. Content produzieren, der niemanden abholt. Strategien testen, die nicht konvertieren. Bis du irgendwann aufgibst, nicht weil du unfähig bist, sondern weil du auf den falschen Teil deines Business fokussiert warst.
Was ist der Motor im Online-Business?
Der Motor ist das, was dein Business wirklich antreibt. Nicht dein Kurs. Nicht dein Branding. Nicht dein Funnel. Sondern:
- Dein Versprechen: Welches klare Ergebnis lieferst du?
- Dein Avatar: Wem hilfst du ganz konkret?
- Dein Weg: Wie genau führst du diese Person von A nach B?
Das ist der unsichtbare Teil deines Business. Der Teil, den deine Kunden nicht auf den ersten Blick sehen, aber spüren. Wenn er stark ist, konvertiert alles. Wenn er schwach ist, wirkt alles künstlich, aufgeblasen, leer.
Und genau deshalb reden wir jetzt über den Bau deines Motors. Stück für Stück.
1. Baue deinen Avatar: Keine Zielgruppe, sondern eine echte Person
„Ich helfe Selbstständigen.“
„Ich coache Frauen.“
„Ich zeige Coaches, wie sie wachsen.“
Das ist kein Avatar. Das ist Wischiwaschi.
Ein Avatar ist eine glasklare Person mit echten Problemen, echten Wünschen, echten Zweifeln. Je klarer du sie siehst, desto leichter kannst du für sie verkaufen. Denn verkaufen heißt, jemandem helfen, ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen, besser und schneller, als er es allein schaffen würde.
Beispiel: Dein Avatar ist Lisa. 27 Jahre. Kosmetikerin. Sie hat gerade ihren eigenen Salon eröffnet, aber bekommt kaum Termine. Sie postet unregelmäßig auf Instagram, bekommt kaum Reichweite, hat Angst, sichtbar zu sein. Ihr größter Wunsch? 10 feste Kundinnen pro Monat, damit sie ihre Miete zahlen und sich einen Kurzurlaub leisten kann.
Wenn du Lisa helfen willst, musst du ihren Schmerz verstehen. Ihre Sprache sprechen. Ihre inneren Dialoge kennen. Nur dann kannst du ein Angebot formulieren, das sie wirklich will.
Tipp: Nimm eine frühere Version von dir selbst. Wer warst du vor 3 Jahren? Was war dein größtes Problem? Genau da beginnt dein Avatar.
2. Formuliere ein großes, sexy Versprechen
„Ich helfe dir, mehr Selbstbewusstsein aufzubauen.“
„Ich unterstütze dich beim Wachstum auf Social Media.“
Das klingt nett. Aber nett verkauft nicht.
Menschen kaufen kein Potenzial. Sie kaufen klare Ergebnisse.
Ein gutes Versprechen ist:
- Konkret (kein Schwamm-Laber)
- Zeitlich begrenzt (klarer Rahmen)
- Begehrenswert (wirklich relevant für den Avatar)
Beispiele:
- „Ich helfe dir, in 30 Tagen 1.000 echte Follower aufzubauen ohne Werbung.“
- „Ich zeige dir, wie du in 8 Wochen 5 neue Kunden über Instagram gewinnst mit unter 1.000 Followern.“
- „In 4 Wochen zu deinem ersten bezahlten Coaching-Kunden, auch wenn du noch ganz am Anfang stehst.“
Merke: Je klarer das Ziel, desto leichter die Entscheidung.
3. Entwickle deinen eigenen Weg (deine Methode)
Jetzt kommt der Teil, an dem viele scheitern: Wie kommst du von „Ich helfe XYZ bei ABC“ zu einem echten System?
Ganz einfach: Du zerlegst das Ziel in messbare Schritte.
Wenn du z. B. sagst: „Ich helfe dir, in 4 Wochen 5 neue Kunden zu gewinnen“, dann überlege:
- Was braucht dein Avatar, bevor er überhaupt Kunden gewinnen kann?
- Welche Schritte führen sicher zum Ziel?
- Was ist deine eigene, bewährte Reihenfolge?
Daraus baust du deine eigene Methode. Gib ihr einen Namen. Mach sie zu deinem Signature-System. Denn das gibt dir Autorität. Es zeigt: „Ich habe nicht nur Ahnung, ich habe einen Plan.“
4. Erstelle Content, der verkauft (nicht nur unterhält)
Viele denken, sie müssten nur „Mehrwert“ posten, dann kommen die Kunden. Aber Content, der nur Tipps liefert, wird selten gekauft. Warum? Weil er kein Gefühl erzeugt.
Guter Content erfüllt 3 Funktionen:
- Bewusstheit erhöhen: Der Avatar versteht sein Problem besser.
- Vertrauen aufbauen: Du wirkst kompetent, nahbar, relevant.
- Wunsch verstärken: Der Avatar will mit dir arbeiten, weil er glaubt: „Diese Person hat, was ich brauche.“
Die besten Content-Formate dafür:
- Mini-Lösungen („3 Fehler, die deine Sichtbarkeit ruinieren“)
- Storys (eigene Erfahrung, Transformationen, Kunden-Stories)
- Reframes (Was dein Avatar glaubt vs. was wirklich stimmt)
- Call-to-Action-Posts (klar, direkt, verkaufsnah)
Tipp: Du brauchst keinen viralen Content. Du brauchst Content, der bei den Richtigen wirkt.
5. Starte mit einem einfachen Produkt
Vergiss 9-Module-Kurse. Du brauchst kein High-Ticket zum Start. Du brauchst ein einfaches Produkt, das dein Avatar versteht, braucht und bezahlen kann.
Beispiele:
- PDF-Guide (19–29 €): Schnelles Resultat, leicht zu produzieren.
- Mini-Workshop (49–99 €): Live oder als Replay. Klarer Titel, greifbares Ziel.
- 1:1 Call (59–149 €): Einstieg in die Zusammenarbeit, Vertrauen aufbauen.
- 4-Wochen-Programm (199–299 €): Gruppen-Format, skalierbar, stark.
Wichtig: Dein erstes Produkt ist nicht dein „Cashcow“. Es ist dein Vertrauens-Booster. Wenn du damit Resultate lieferst, kaufen Leute später auch dein großes Angebot.
0€ E-Mail Coaching
Wenn du gerade erst startest und dich blockiert fühlst, dann habe ich etwas für dich, mein kostenloses E-Mail Coaching.
Das ist kein klassischer Kurs, sondern ein E-Mail Coaching, das dir jeden Tag einen klaren, umsetzbaren Impuls gibt. Kein Blabla, sondern Fokus, Klarheit und echte Umsetzung.
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6. Wähle das richtige Fahrzeug (Kurs, Coaching, Membership...)
Jetzt, wo dein Motor steht, wählst du das passende Fahrzeug. Und das hängt vom Ziel deines Avatars ab, nicht von deinem Ego.
Beispiel:
- Wenn dein Avatar sehr individuell betreut werden muss → Coaching
- Wenn dein Ziel sehr konkret ist und standardisiert → Kurs
- Wenn das Thema laufende Begleitung braucht → Membership
- Wenn dein Ziel in klaren Meilensteinen erreichbar ist → Gruppenprogramm
Die Frage ist nicht: Was verkauft sich gut? Sondern: Was bringt deinen Avatar am schnellsten und sichersten zu seinem Ziel?
7. Positioniere dein Angebot glasklar
Jetzt brauchst du eine Offer-Page, die kein Zweifel offen lässt. Kein Bullshit. Kein „ich liebe es, Menschen zu helfen“-Brei. Sondern:
- Für wen ist das? (Lisa, Kosmetikerin, 27, usw.)
- Was bekommt sie? (Format, Dauer, Inhalte)
- Welches Ergebnis bekommt sie? (klar & messbar)
- Warum jetzt? (Dringlichkeit, Bonus, usw.)
- Was kostet es? (und warum ist es das wert?)
Je konkreter, desto besser. Je klarer, desto mehr Verkäufe.
8. Verkaufe mit Vertrauen, Klarheit & Haltung
Verkaufen muss nicht unangenehm sein. Wenn du ein gutes Produkt hast, dann ist Verkaufen einfach: die logische Konsequenz aus Vertrauen.
Du hast Content gepostet. Du hast Resultate gezeigt. Du hast dein Versprechen klar formuliert. Jetzt geht es nur noch darum, dem Avatar eine klare Einladung zu machen.
Beispiele:
- „Willst du 5 Kunden in 4 Wochen? Ich zeig dir wie. Klick hier.“
- „Wenn du in 30 Tagen 1.000 echte Follower willst, ohne Werbung? Trag dich hier ein.“
- „Nur 10 Plätze für mein 4-Wochen-Coaching. Danach ist Schluss.“
Ein gutes Angebot braucht keine Überredung. Nur Klarheit.
9. Dranbleiben die unterschätzte Superkraft
Wenn du eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann das:
90 % deiner Konkurrenz gibt zu früh auf.
Nicht weil sie schlecht sind. Sondern weil sie zu ungeduldig sind. Sie wollen virale Posts, 10k-Monate, Funnel-Magie, aber sind nicht bereit, 6 Monate zu liefern, ohne sofortige Belohnung.
Du brauchst Geduld. Fokus. Wiederholung. Du brauchst Systeme. Du brauchst echte Verbesserung. Und du brauchst den Willen, besser zu werden, egal wie viele Views dein letzter Reel hatte.
Denn mit jedem Post, jedem Kunden, jeder Erfahrung wächst dein Motor. Und je stärker dein Motor wird, desto weniger spielt es eine Rolle, welches Fahrzeug du wählst.
Fazit: Wenn dein Motor stark ist, fährt jedes Fahrzeug
Du willst ein Business auf Instagram? Dann vergiss Funnels, Ads und fancy Tools für einen Moment.
- Baue deinen Avatar glasklar.
- Formuliere ein großes Versprechen.
- Entwickle deinen eigenen Weg.
- Starte mit einem simplen Angebot.
- Wähle das richtige Fahrzeug.
- Positioniere dein Angebot.
- Verkaufe mit Klarheit.
- Bleib dran, auch wenn keiner klatscht.
Denn wenn dein Motor wirklich stark ist, dann kannst du ihn überall einbauen, in einen Kurs, ein Coaching, ein Webinar, eine Masterclass, eine Membership.
Und egal welches Fahrzeug du wählst: es wird fahren.
Das Video zum Blogartikel gibt es hier. 👉 Jetzt das Video anschauen
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Danke fürs Lesen
Wenn es dir was gebracht hat, hat es sich gelohnt. Bis bald, da kommt noch mehr.
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